Was soll Zandura leisten und für wen? Ist Zandura ein Social-Network, eine
Office-Anwendung, ein Marktplatz, eine Intranetlösung oder etwas dazwischen?
Die Kernzielgruppe von Zandura sind weltweit Gründer und junge Unternehmen bis 3 Jahre nach Gründung. Die Mitglieder von Zandura sind im Schnitt 35 Jahre alt, 60 % männlich, 40 % weiblich, zu 90 % selbstständig und es sind alle Regionen und Branchen vertreten. In Deutschland bspw. werden die Mitglieder in 100 Regionen und ca. 300 Tätigkeiten unterteilt und strukturiert.
Angebote wie Yammer oder Chatter wenden sich an Unternehmen mit einer Größe von 10 bis 50 Mitarbeitern und ermöglichen mit ihren Plattformen eine völlig neue Art der Zusammenarbeit und Produktivität im Unternehmen. Diese Anbieter bieten eine Collaborations-Anwendung — eine Art Facebook oder Google+ im Unternehmen. Sie helfen Mitarbeitern eines Unternehmens dabei, Informationen sicher zu verknüpfen und in Echtzeit freizugeben. Dank aktueller und automatischer Status- und Änderungsmeldungen bleiben diese bei wichtigen Projekten immer auf dem Laufenden. In der Basisfunktion sind diese Angebote kostenlos und werden in der Premium Variante um zusätzliche Anpassungs- und CRM-Funktionen ergänzt.
Dieser Markt wird von LinkedIn dominiert. LinkedIn wurde 2002 ins Leben gerufen und ist seit 2003 im Netz erreichbar. Heute meldet sich weltweit jede Sekunde ein neues Mitglied bei LinkedIn an und insgesamt sind über 100 Millionen Mitglieder in mehr als 200 Ländern und Regionen registriert. Mehr als eine Million Unternehmen haben eine Unternehmensseite auf LinkedIn. Für Vermarkter bietet LinkedIn eine Demographie, die sich aus einkommensstarken und einflussreichen Mitgliedern zusammensetzt. Entwickler können Programmierschnittstellen (APIs) nutzen, um innovative Tools und Dienste für Fach- und Führungskräfte zu entwickeln.
Dieser Markt wird von Facebook dominiert und bekommt seit Kurzem von Google+ Konkurrenz. Facebook war im Februar 2004 erstmals zugänglich und erreichte im Juli 2011 weltweit ca. 750 Millionen aktive Nutzer. Die Nutzung von facebook.com ist für Mitglieder kostenlos. Einnahmen sollen zukünftig vor allem das Werbegeschäft bringen. Das Unternehmen öffnete im Mai 2007 seine Plattform für Anwendungen von Drittanbietern. Die Bandbreite umfasst Spiele und andere Kommunikationsanwendungen, dabei erreicht nur ein kleiner Teil der Apps mehr als 100.000 Nutzer im Monat.
Was soll Zandura leisten und für wen? Ist Zandura ein Social-Network, eine Office-Anwendung, ein Marktplatz, eine Intranetlösung oder etwas dazwischen? Schauen wir uns an, wie das Marktumfeld von Zandura in zwei Jahren aussehen könnte. Unsere Kernzielgruppe (Gründer und Unternehmen mit 1—50 Mitarbeiter) wird eine „Seite” auf Facebook und/oder Google+ betreiben und entsprechend auch ein gut vernetztes Personenprofil auf diesen Portalen haben. Gleichzeitig werden Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern für ihre interne Kommunikation auf webbassierte Intranetlösungen wie Yammer oder Chatter setzen. Zandura wird sich dabei als ein auf B2B ausgerichtetes Netzwerk positionieren, welches mit einer kompletten Officeanwendung und hilfreichen Tools ergänzt wird. Zandura wird ein ganzheitliches Businesstool, welches sowohl für Gründer als auch für Unternehmen mit 1—50 Mitarbeitern geeignet ist und Beziehungen zwischen und innerhalb von Unternehmen abbilden kann.